Herr Bach und die Blüten

Schon häufig habe ich individuelle

Weissdorn, sowohl als Kräutertee, als auch homöopatisch und als Blüten-Essenz wirksam,

Bach-Blüten- oder Blüten-Essenzen-Mischungen zusammengestellt und hinterher die erstaunlichsten Berichte über die positive Wirkung der Blütentropfen zu hören bekommen. Wenn man bedenkt, wie die Homöopathie mitunter unmöglich gemacht wird, weil sie ja angeblich keine Wirkstoffe enthält, kann man froh sein, dass Bach-Blüten irgendwie mehr im Verborgenen tätig sind. Quasi underground, obwohl es sich ja nicht um Wurzeln handelt. Dabei hat sich das Spektrum der Blütenessenzen in den letzten Jahrzehnten schön erweitert, und neben selbst angesetzten Blüten-Essenzen liebe ich vor allen sehr die kalifornischen Essenzen.

In diesem Frühjahr gab es viele Tage, die sich zum Selbst-Ansetzen von Blüten eigneten, der Himmel war häufig wolkenlos blau. Frühmorgens gehe ich an einem solchen Tag zu einer besonderen Pflanze oder einem Baum, der mich besonders anspricht. Ich pflücke einige wenige Blüten, ohne die Blüten direkt zu berühren und stelle sie in einem Glas mit Quellwasser in die Sonne. Dort bleiben sie ein paar Stunden stehen, dann fülle ich das Wasser in eine dunkle Tropfflasche, bis diese halb voll ist und ergänze den Rest mit einem guten Brandy. Diese Urtinktur wird vor der Befüllung von Mischungen weiter verdünnt, nur wenige Tropfen davon dienen als Wirkstoff in einer Stockbottle, die hauptsächlich mit mindestens 27%igem Alkohol befüllt ist. Die individuellen Mischungen werden dann mit einigen Tropfen aus diesen Stockbottles erstellt.

In meinem Regal tummeln sich nun neue Essenzen aus Birnenblüten, Quitte, Holunder, Linde, Weidenröschen, wildem Frauenmantel, Brennnessel und vielen anderen. Danke, blauer Himmel.

© 2019 created by Ute Ochsenbauer